Brot und Wein – Zeichen des Lebens

„Eingeladen zum Fest des Glaubens“ – mit diesem Lied begann der festliche Gottesdienst am 12.05. in unserer Kirche Mariä Himmelfahrt. Die anfängliche Aufregung der Kommunionkinder legte sich schnell nach den ersten schwungvollen Liedern, begleitet von unserer neu gegründeten Kinder- und Jugendband.

In seiner Predigt bezog Herr Pfarrer Stauß die Kinder immer wieder mit ein. Es ging um berühmte Personen aus Sport, Musik oder Film, die wir kennen und von denen wir Fans sind. Eine solche Fan-Beziehung verläuft in der Regel recht einseitig, da uns diese Leitfiguren in der Regel ja nicht persönlich kennen. Bei Jesus verhält sich das anders; er ist jemand, der uns begleitet, der uns kennt und der uns guttut. Nach der feierlichen Gabenbereitung kam der große Augenblick: die Kinder erhielten zum ersten Mal eine geweihte Hostie.

Vielen Dank an alle, die diesen Gottesdienst mitgestaltet und so zu etwas besonderem gemacht haben.

Wir freuen uns mit:

Elias Funk, Fynn Collenot, Eric Hertkorn, Victoria Möller, Sophie Herzer, Leni Hutt, Louis Hutt, Mayla Müller, Lucia Nguyen, Lenja Szontag, Emilia Schmidts, Alyssa Vogt, Fiona Hänßler, Felix Dibak, Ronja Gross, Jonas Hesse, Sophia Geier, Nathaniel Tucker, Jacob Brendle

Am Samstag, 23.03.2019, hatte der Familienausschuss zur VFB „Fan-Tour“ eingeladen. In Mannschaftsstärke fuhren wir mit der S-Bahn nach Bad-Cannstatt. Dort angekommen, nutzten wir bei bestem Fußballwetter den Spaziergang zur Arena, um uns für die bevorstehende 90 minütige Führung aufzuwärmen. Vor dem Stadion wurden wir von einem echten Winterbacher empfangen. Klaus Junge begrüßte uns und führte uns in die Mannschaftskabine des VfB Stuttgart. In der Kabine wurde schnell Klaus Junges Matchplan für die nächsten 90 Minuten klar. Ein sattelfestes Wissen, kombiniert mit unterhaltsamen Anekdoten zum VFB und der Arena sollten dem Gegner jeder Führung, der Langeweile, keine Chance geben. Die taktische Marschrichtung ging voll auf. Ob über die Geschichte des Stadions, die Beschaffenheit des Rasens usw. - auf alles hatte Klaus Junge die passende Antwort. Souverän führte er unser Team durchs Stadion. In der anschließenden Konferenz im Presseraum (siehe Foto), war man sich einig: Die Führung war ein voller Erfolg.

Zurück in Winterbach haben wir den Nachmittag bei einem kühlen Eis ausklingen lassen. Als Fazit bleibt: Sollte die Profimannschaft des VfB das Niveau der Stadionführung erreichen, ist der Klassenerhalt nur Formsache und die Teilnahme am Internationalen Wettbewerb nur noch eine Frage der Zeit.

 

Frühsommerlicher Familienausflug nach Tübingen

Am Samstag, 09. Juni veranstaltete der Familienausschuss seinen Tagesausflug in die Universitätsstadt Tübingen am Neckar. Mit 27 Teilnehmern - 26 davon reisten mit der Bahn an und wurden vor Ort am Bahnhof fröhlich empfangen -- wurde auch diese Veranstaltung gut besucht und verbreitete eine harmonische Atmosphäre.

Der Vormittag startete mit einer Stadtführung durch das mittelalterliche Zeitalter, wie und warum Tübingen so ist, wie wir es heute kennen, wer es geformt und reformiert hat - und so schlenderten wir durch die Gassen und Straßen, vorbei an malerischen Fassaden und historischen Gebäuden. Trotz der familientauglichen Erzählvariante, empfanden einige der jüngeren Teilnehmer, dass dies doch eigentlich recht trockene Theorie sei - daher (und dies war auch der drückenden Hitze geschuldet) ließ sie fast keine Möglichkeit aus, mit dem Wasser der Tübinger Brunnen etwas Erfrischung in die Gruppe zu bringen.

Zur anschließenden Mittagspause verkrümelten sich die Teilnehmer in individuellen Kleingruppen, um sich zu stärken und auf eigene Faust die Stadt zu erkunden.

Nachmittags traf man sich dann zu einer Runde leckerem Eis und verteilte sich auf 2 Stocherkähne, frei nach dem Motto: „2-Stunden-Abenteuertour“ oder „1-Stunden-Wellnesstour“. Die „abenteuerliche (Jugend-)Gruppe“ machte also den Neckar unsicher und die mutigeren darunter übten sich - unter fachkundiger Anleitung von Sven - beim Versuch, selbst einmal das Steuer (hier eher die Stange) in die Hand zu nehmen und das Gleichgewicht auf dem schmalen Boot zu halten. Dass es dabei nicht unbedingt trocken zuging, sorgte für allgemeine Erheiterung, auch beobachtet von der „Wellness-Gruppe“. Und so groß auch der Neckar war, plötzlich traf man ein anderes Boot mit einigen Winterbachern! Nach der Bootsfahrt ging es dann leider wieder Richtung Bahnhof und nach Hause, aber das gemeinsam Erlebte sorgte noch lange für Gespräche und Erinnerungen. Vielen Dank an alle Teilnehmer für einen gelungenen Ausflug!

 

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Am Montagmorgen, den 6. August 2018, hieß es zum 8. Mal „die Abenteuerfreizeit geht los“!

Nachdem das ganze Gepäck verladen war und die Kids samt Betreuer ihre Plätze im Bus gefunden hatten, startete das Abenteuer. Unser Ziel – das Freizeitheim Mettelberg – lag in diesem Jahr ganz in der Nähe. Die Zimmer waren schnell gefunden und im Nu wurden das Haus und der große Garten von den Jungs und Mädels in Beschlag genommen. Nach der großen Kennenlernrunde mit witzigen Spielen, bei der wir auch das Haus etwas besser kennen lernten, rief das Küchenteam zum leckeren Mittagessen.

Auch in diesem Jahr standen natürlich wieder jede Menge tolle Aktivitäten auf dem Programm. Am ersten Tag ging es gleich mit verschiedenen Workshops los. Wir bastelten Rainmaker, formten Gipshände, kreierten Schmuckständer, gingen auf Geocachingtours, verzierten Blumentöpfe, machten uns ans Glasmalen und Glitzerbilder gestalten, bastelten Mini-Tischfußballfelder und backten leckere Muffins. Für jeden war etwas dabei! Natürlich darf bei so einer Freizeit auch eine Nachtwanderung nicht fehlen. Und so machten wir uns am ersten Abend in die Dunkelheit auf, um die Umgebung bei Nacht zu erkunden.

Am zweiten Tag stand die traditionelle Schnitzeljagd auf dem Programm. Wie jedes Jahr ließ sich Peter wieder jede Menge coole Sachen für uns einfallen. Die Schnitzeljagd stand diesmal im Zeichen der römisch-germanischen Kämpfe. Auf der Tour durften wir viele Rätsel lösen, folgten den Pfeilen durch den Wald, „kämpften“ gegen unsere Gegner um Goldtaler und kamen schließlich am Fornsbacher Waldsee an, wo noch eine Tretbootfahrt auf uns wartete. So eine Tour macht ganz schön hungrig und zum Glück stand unser Küchenteam schon mit leckeren selbstgemachten Burgern für uns bereit. Wieder voller Energie ging es bei dem wunderschönen Wetter dann natürlich noch in den See zum Baden und Plantschen. Zurück am Freizeitheim ließen wir den Abend mit Spielen am Haus, Postkarten schreiben, Grillen und Singen am Lagerfeuer ausklingen.

Der dritte Tag wurde wieder für einige Workshops und aufregende Spiele genutzt und die Gruppe hatte sich nun so gut kennengelernt und gefunden, dass die Betreuer ab und zu schon überflüssig waren. Ein Highlight des Tages, auf das sich nicht nur die Kids riesig freuten, war auf jeden Fall das besprayen von Peters Auto. Wann darf man schon mal einfach so ein Auto bemalen? Auch die Betreuer konnten es kaum erwarten. Nach kurzer Erklärung der „Künstler-Regeln“ machten sich alle an Peters weißes Auto. Es dauerte nicht lange und aus dem einfarbigen schlichten Auto wurde eine bunte Luxuslimousine. Peter und auch alle anderen waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden und wir werden uns noch lange an das tolle Erlebnis erinnern.

 

 

Nachdem wir uns wieder vom exzellenten Küchenteam stärken ließen, stand am Abend noch ein aufregendes Tatort-Spiel auf dem Programm. Da es nun schon der letzte Abend war, durfte eine Abschlussparty natürlich auch nicht fehlen. Die Nebelmaschine, Scheinwerfer und Boxen wurden ausgepackt und die Party konnte los gehen. Es wurde viel getanzt, gelacht und gesungen.

Am letzten Tag, bevor das Hausputzen und Kofferpacken anstand, wurden die römisch-germanischen Wettkämpfe ausgetragen. Viele verschiedene Aufgaben, bei denen man auch etwas Mut zeigen konnte, mussten bewältigt werden, um am Ende den Haribo-Pokal ergattern zu können. Auch Pfarrer Stauß war an diesem Tag mit dabei und fieberte beim Wettkampf mit.

Leider geht auch die Abenteuerfreizeit einmal zu Ende. Müde, aber vor allem glücklich und zufrieden machten wir uns auf die Heimreise. Der Bus brachte uns wieder sicher nach Winterbach, wo wir schon erwartet wurden.

 

Es waren tolle Tage mit euch! Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!

Euer Betreuerteam der kath. Kirche Winterbach/Weiler

Eine Vortragsreihe über das Vaterunser – ein Gebet, das wir seit Kindesbeinen beten und meinen in und auswendig zu kennen – was sollen wir da noch Neues für uns erfahren. Und doch haben sich Gemeindemitglieder der Seelsorgeeinheit Winterbach/Weiler-Schorndorf an drei Abenden aufgemacht, um den Ausführungen von Referentin Rita Bastian-Doo zu lauschen und in Fragen und Diskussionen ihre eigenen Glaubenserfahrungen einzubringen.

So zeigte der erste Abend mit einem Exkurs über die Entstehung der Evangelien den Zuhörern, dass das Vaterunser eine Vorgeschichte in der jüdischen Gebetstradition hat und uns Matthäus und Lukas zwei deutlich unterschiedliche Versionen überliefern: unterschiedlich im Wortlaut und im Umfang, angepasst an das Verständnis der jeweiligen damaligen lokalen Gemeinden, immer in der Intention, die wahre Größe des Inhalts für den Betenden zugänglich zu machen. Gestützt auf dieses Wissen um die Entstehungsgeschichte des Vaterusers behandelten die beiden folgenden Abende die zentralen Begriffe wie Vater, Himmel, Reich, Wunsch, Schuld. Im Licht der damaligen Welt stellten sich die Begriffe für die Teilnehmer noch einmal neu und erweitert dar.

Die Abgrenzung der ersten drei Vaterunser-Wünsche als Wunsch, von den folgenden drei Vaterunser-Bitten als Bitte, war nicht sofort und einfach für alle Zuhörer nachzuvollziehen. Immer wieder zeigte sich den Anwesenden, dass die Übersetzung des griechischen Urtextes in die uns bekannten Worte des Vaterunsers immer auch Interpretation ist und der Deutung bedarf.

Mit eigenen „Vaterunser-Gebeten“ bekannter Theologen gab die Referentin den Zuhörern verschiedentlich Anstöße, das Vaterunser auch einmal anders zu beten und so zu einem tieferen Verständnis des Vaterunsers zu gelangen.

Am Ende wünschten sich die Zuhörer, dass dieser Vortragsreihe weitere folgen mögen, denn eines haben die Abende allemal gezeigt: es gibt einen Bedarf an Austausch im Glauben, auch und gerade in scheinbar so Selbstverständlichem und Vertrautem wie dem Vaterunser.

 

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